Ernte 2015

Am 26. September morgens um 9 Uhr ging es los.
Bedä schnallte einen Rüttelroder an den Schlepper (der Krämara ihr höchstpersönlicher Roder). Der wurschtelte die Kartoffeln aus dem Boden und spuckte sie seitwärts wieder aus.
Jede Menge fleißige Helfer – Männer, Frauen, Kinder, Mütter, Schwiegermütter – lasen dann denn ganzen Tag Öädöpfl auf.
Wir hatten einige Säcke mitgebracht, jedoch musste auf die Schnelle dann noch ein Vielfaches an Säcken organisiert werden.

Mit einer solchen Ausbeute hatte niemand gerechnet!!!!
59 (NEUNUNDFÜNFZIG) SACK KARTOFFELN!!!!!

Zweimal musste der andere Schlepper mit einem großen Anhänger die vielen Säcke auf die vier Haushalte im Dorf verteilen.
Danach hatten alle Knie oder Rücken (oder beides).
Aber wir sind stolz wie Oskar!!!
Außerdem kamen noch zwei Robbern Möhren zusammen, etliche Krautköpfe und einige Kürbisse.

Bedä hatte extra seinen Bullerbü-Bauwagen hoch auf die Streuobstwiese gefahren – quasi als Pausenstation. Oder sagt man heute: Event-Location? Dort wurden am Feuer die ersten Öädöpfl gebacken und zusammen mit Bratwürsten oder weißem Käse genossen. Und diversen ‚Us‘ – äääähhh Apfelschorle …

Seither wird eifrig geschält, geschnippelt, geraspelt, gekocht, gebraten, gebacken, gestampft, frittiert – was das Zeug hält. Die WhatsApp-Gruppe tendiert aktuell zum kulinarischen Leifdiggä. Dort werden die leckeren Rezepte ausgetauscht.

Schön war’s!

Bloß sollten wir vielleicht kommendes Jahr etwas weniger Kartoffeln legen …

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